Pflegekosten: Staat muss eigene Bürger unterstützen

In der stationären Pflege explodieren die Heimkosten. Mittlerweile ist bereits ein Drittel der Heimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen, berichten die DNN. Zudem hat sich der Pflegebedarf in Sachsen um 20 Prozent erhöht. Der Anstieg betrifft vor allem die häusliche Pflege.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Die dringend notwendige Verbesserung in der stationären Pflege allein auf den Schultern der Pflegebedürftigen abzuladen, ist schäbig und mehr als unsozial. Gerade diese Generation hat Deutschland aufgebaut und muss nun doppelt bluten. Mit ihrer oftmals mickrigen Rente werden viele die saftigen Preisaufschläge nicht zahlen können und zu Bittstellern bei ihren Kindern oder beim Sozialamt degradiert.

Bei den Mehrkosten in der Pflege muss der Staat einspringen, statt hunderte Milliarden Euro für bankrotte EU-Staaten auszugeben oder hunderttausende ausreisepflichtige Asylbewerber mit Hartz-IV zu versorgen. Die Rekord-Steuereinnahmen der letzten Jahre müssen endlich den eigenen Bürgern zugutekommen, die den Wohlstand mit ihren Händen erarbeitet haben.

Zudem zeigt der starke Anstieg in der häuslichen Pflege, wie wichtig das Landespflegefördergeld (6/14750) der AfD-Fraktion ist. Die Angehörigenpflege muss finanziell deutlich besser unterstützt werden. Damit soll gewährleistet werden, dass Pflegebedürftige - umgeben von Angehörigen - so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können.“

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