Pflicht zum Kassenbon stellt Kleinbetriebe unter Generalverdacht

Ab nächstem Jahr muss für jeden Mini-Kauf ein Kassenbon ausgegeben werden. Die Bäcker-Innung protestiert gegen diese „Gängelei“ und die „überflüssige Produktion von Müllbergen“. In Sachsen werde so jeden Tag eine Papierschlange von Dresden bis Leipzig produziert.

Der AfD-Fraktionsvorsitzender, Jörg Urban, erklärt dazu:

„Es ist mehr als unanständig, alle Bäcker, Fleischer und andere Kleinbetriebe unter den Generalverdacht des Steuerbetrugs zu stellen.

Dabei leiden Handwerker und Kleinunternehmer bereits heute besonders unter Überregulierung und Bürokratie. Nicht wenige denken an die Aufgabe ihres Geschäftes, weil die zusätzlichen Kosten ihren Betrieb unrentabel machen. Viele Unternehmer müssen zusätzliches Personal einstellen, um die Unmenge an statistischen Abfragen, Vorgaben und Verordnungen bewältigen zu können.

Die AfD lehnt die Pflicht zum Kassenbon ab. Wir wollen die Wirtschaft entbürokratisieren, damit sie erfolgreicher arbeiten und Wohlstand für alle produzieren kann. In den letzten Jahren sind bereits ein Drittel aller Bäcker und Fleischer von der Bildfläche verschwunden. Diese Entwicklung gilt es aufzuhalten, anstatt sie noch zu verschärfen.“

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