Polizeieinsätze an sächsischen Schulen? Staatsregierung mauert!

Auf die Frage der AfD-Fraktion nach Polizeieinsätzen an Dresdner Schulen antwortete die Staatsregierung, diese Einsätze würden statistisch nicht erfasst und eine Auszählung per Hand wäre zu arbeitsaufwendig (6/16933).

Karin Wilke, bildungspolitische Sprecherin, erklärt:

„Es ist äußerst merkwürdig, dass das CDU-Innenministerium die Polizeieinsätze an Schulen nicht erfasst. Das nährt den Verdacht, dass die Staatsregierung lieber nicht so genau hinschauen will, wie gewalttätig und kriminell es mittlerweile an Sachsens Schulen zugeht.

Die AfD-Fraktion hat erst kürzlich die Straftaten an den Schulen in Dresden (6/16900), Leipzig (6/16838) und Chemnitz (6/16837) abgefragt – mit erschreckenden Ergebnissen. Allein an Dresdner Grundschulen kam es im letzten Jahr zu 19 Fällen von normaler bis schwerer Körperverletzung, 15 Fällen von besonders schwerem Diebstahl und drei Fällen von sexuellem Missbrauch. Wohlgemerkt bei Schulkindern im Alter von sieben bis zehn Jahren! Auffällig viele Täter an Grund- und Oberschulen waren Asylbewerber.

Die Verwahrlosung unserer Schulen und die mangelnde Sicherheit für unsere Schulkinder sind nicht länger zu verantworten. Auf parlamentarischem Wege wird die AfD weiter Licht ins Dunkle über die Zustände an sächsischen Schulen bringen.
Wir werden dem CDU-Kultusministerium Druck machen, die zunehmende Gewalt auf den Schulhöfen endlich zu bekämpfen.“

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