Rechten Künstler ausgrenzen offenbart linken Kleingeist!

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, weigern sich einige Künstler, bei einer anstehenden Ausstellung in der Leipziger Spinnerei mit dem Maler Axel Krause auszustellen. Ihm wird vorgeworfen, dass er sich kulturpolitisch in der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung engagiert.
 
Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin, kommentiert:
 
„Es ist erschreckend, welches Demokratieverständnis einige linksorientierte Kulturschaffende an den Tag legen. Scheinbar darf sich nur der politisch engagieren, der auf der Seite der ‚Multi-Kulti-Gutmenschen‘ steht. Mit einer gegenteiligen Meinung wird man schnell zum ‚Demokratiefeind‘ erklärt und gehört gesellschaftlich geächtet. Der Fall Axel Krause steht dafür beispielhaft.
 
Für mich ist das Demokratiefeindlichkeit. Wer kritisiert, der muss auch Kritik einstecken können. Sollte das der ein oder andere Künstler aus dem linken Spektrum nicht können, dann sollte er das eigene Bild von Meinungsfreiheit überprüfen.
 
Dass es auch anders geht, zeigt die Galeristin Friederike Sehmsdorf, die in Potsdam den Maler ausstellte. Sie wählt Künstler in Bezug auf ihr Können aus und fragt dabei niemanden nach Religion oder Parteibuch. Ich würde mich sehr freuen, wenn Axel Krause auch in Sachsen seine Arbeiten präsentieren kann.“

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