Rotwild-Bejagung: Naturschutz bei CDU in schlechten Händen

Der sächsische Jagdverband kritisiert „Sachsenforst“, der Staatsbetrieb betreibe eine zu radikale Dezimierung von Rotwild. „Sachsenforst“ interessiere sich nur für die Waldbewirtschaftung und nicht für den Erhalt der größten heimischen Wildtierart.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete, erklärt:

„Der sächsische CDU-Umweltminister ist offensichtlich nur an einem interessiert: maximale Rendite mit der staatseigenen Forstwirtschaft. Dabei stört scheinbar das Rotwild, das gern auch an den Trieben von jungen Bäumen knabbert. Um die Gewinne nicht zu schmälern, werden nun sogar die staatlichen Abschusspläne für die Wildtiere massiv erhöht.

Die AfD-Fraktion ist gegen diese Politik und fordert, die genehmigten Abschusspläne wieder rückgängig zu machen. Zudem unterstützen wir die Forderungen des Jagdverbandes, in der Brunftzeit und im Januar keine Jagden auf Rotwild mehr zuzulassen. Grundsätzlich sind Hetz- und Lappjagden zu verbieten. Ähnliches hatte die AfD-Fraktion bereits im Landtag beantragt (6/5389).“

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