Russisch an Uni abgewickelt - „Genderforschung“ gefördert

Die Ausbildung von Russisch-Übersetzern und Dolmetschern an der Uni Leipzig steht nach über 70 Jahren vor dem Aus. Eine Online-Petition warnt vor diesem „Rückschritt in der Völkerverständigung“ und der einseitigen Orientierung nach Westen.

Dr. Rolf Weigand, hochschulpolitischer Sprecher, erklärt:

„Es ist ein fatales politisches Signal der Staatsregierung, die traditionsreiche Russisch-Ausbildung an der Uni-Leipzig einfach abzuwickeln. Mit Russland verbindet uns Deutsche nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch handfeste wirtschaftliche und geopolitische Interessen.

Die Entscheidung der Staatsregierung wirkt umso unverständlicher, wenn man bedenkt, dass an der Uni Leipzig ein großes Gender-Forschungszentrum finanziert wird. Für diese unwissenschaftliche Ideologie, die behauptet, es gebe keine biologischen Geschlechter, ist reichlich Steuergeld vorhanden – für Russisch nicht.

Zudem ist es bezeichnend, dass es an der Uni Leipzig einen großen Lehrbereich für arabische Sprache gibt. Offenbar hält die CDU-geführte Staatsregierung aufgrund ihrer Einwanderungspläne Arabisch für wertvoller als Russisch.“

News durchsuchen

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung