Sächsische CDU im Asyl-Chaos orientierungslos – wo ist Herr Tillich?

Die sächsischen Landräte haben einen Brandbrief an Bundeskanzlerin Merkel geschrieben: Es gebe „nachvollziehbaren Unmut“ unter den Bürgern, weil die Bundesregierung internationale Asyl-Regeln bricht und den Zustrom an Asylbewerbern ungebremst zulässt. Aufgrund des Asylansturms seien alle verfügbaren Unterkünfte belegt und es müssten zunehmend Turnhallen beschlagnahmt werden. Dazu erklärt der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:

„Die sächsische CDU scheint im Asyl-Chaos zunehmend orientierungslos zu sein. In ihrer Not wenden sich die CDU-Landräte nicht mehr an CDU-Ministerpräsident Tillich, sondern gleich an die Kanzlerin. Normalerweise müsste ein Ministerpräsident der erste Ansprechpartner für die Landräte sein, zumal er der gleichen Partei angehört. Doch Tillich hat mit der Sozialdemokratisierung der sächsischen CDU und seiner Unterstützung für Merkels ungebremste Einwanderungspolitik viel Vertrauen verspielt.

Wir sind gespannt, wie sich die gesamte sächsische CDU aus dem Asyl-Chaos herausmanövrieren und ihre Weste reinwaschen will. So gibt Generalsekretär Kretschmer in einem Antrag zum kommenden CDU-Landesparteitag unumwunden zu, dass die aktuellen Probleme ein ‚Resultat des jahrzehntelangen Schlendrians‘ beim Thema Zuwanderung und Integration seien.

Richtig erkannt Herr Kretschmer: die CDU sitzt seit Jahrzehnten an den Schalthebeln der Macht und hat trotz aller Warnungen von Experten nie verhindert, dass das Thema Zuwanderung zur größten Staatskrise Deutschlands wird.“

 

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