Sächsische CDU soll beim Thema Wölfe endlich die Wahrheit sagen!

Gestern beteiligten sich Politiker der AfD und deren Fraktionsvorstandsmitglied, Jörg Urban, an einer Demonstration in Bautzen, bei der rund 200 Landwirte und Jäger dafür eintraten, die ausufernde Anzahl der Wölfe zu dezimieren. Sie forderten eine nachhaltige Bejagung des Wolfes, um die natürliche Scheu dieser Raubtiere vor leichter Beute, wie Weide- und Nutztiere, wieder herzustellen. Ohne diesen Jagddruck werden sich Wölfe immer weiter in die Ortschaften wagen, um sich dort leichte Beute zu holen. Je höher die Population, umso größer die Gefahr!
Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Silke Grimm, aus der Oberlausitz:


„Die AfD-Fraktion hat jüngst exakt zu diesem Thema einen Antrag mit dem Titel „Einführung effektiver Regulierungsmaßnahmen für die sächsische Wolfspopulation“ in den Sächsischen Landtag eingebracht. Es muss klar definiert sein, wie hoch die Anzahl der in Sachsen lebenden Wölfe sein darf – und ab wann der Wolf gejagt werden muss. Eine Obergrenze muss zwingend eingeführt werden!


Betroffene Weidetierhalter, deren Vieh regelmäßig gerissen wird, haben nicht nur die bürokratischen Lasten der Widergutmachung durch den Freistaat zu schultern, sie müssen obendrein die Ohnmacht ertragen, nicht mehr Herr ihrer bäuerlichen Existenz zu sein. Bürgernähe ist uns wichtig, deshalb haben sich AfD Politiker gestern in Bautzen vor Ort die Sorgen der betroffenen Bürger angehört und kamen mit Ihnen ins Gespräch. Es ist die Unwahrheit, wenn CDU-Politiker, wie Umweltminister Schmidt, behaupten, der Wolf sei scheu und greife keine Menschen an. Wölfe sind schlau und merken schnell, dass ihnen von Menschen keine Gefahr droht, wenn sie nicht gejagt werden. Es ist außerdem falsch, wenn immer wieder behauptet wird, der Wolf in Sachsen dürfe laut EU-Recht nicht geschossen werden. Das ist Ländersache, und wenn die CDU-SPD-Regierung beschließen würde, den Wolf zu jagdbarem Wild zu erklären, dürften Jäger ihn auch schießen. Die AfD-Fraktion ist nicht gegen das Vorkommen des Wolfes in Sachsen, sondern für Bestandskontrolle!“


http://edas/viewer.aspx?dok_nr=7107&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=0

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