SPD-Rentenvorschlag ist eine Frechheit

Laut Medienberichten plant Arbeitsminister Heil eine „Respekt-Rente“. Wer mindestens 35 Jahre lang als Arbeitnehmer Rentenbeiträge gezahlt, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, solle einen Betrag von 100 Euro über der Grundsicherung bekommen.

Jörg Urban, AfD-Fraktions- Und Landesvorsitzender, erklärt:

„Die Rentenvorschläge der ehemaligen Arbeiterpartei SPD sind eine Frechheit. Es war eine rot-grüne Bundesregierung, die 2004 die Absenkung der Rente auf nur noch 48 Prozent beschlossen hatte. Zudem ist die SPD dafür verantwortlich, dass durch die Hartz-IV-Gesetze viele Bürger in die Altersarmut abrutschen. Sich jetzt kurz vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland mit einem halbgaren Vorschlag als ‚Retter der Rente‘ aufzuspielen, ist ein durchschaubares Wahlmanöver.

Nach 35 Jahren sollen nach SPD-Vorstellung Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor nur 100 Euro mehr erhalten als die, die noch nie gearbeitet haben und von staatlichen Transfers leben. Welche Verachtung gegenüber der Arbeitsleistung der Bürger. Zumal im Niedriglohnsektor das Leistungsprinzip bereits heute fast abgeschafft ist. Verkäufer, Frisöre und andere fleißige Berufstätige verdienen nur unwesentlich mehr, als Sozialhilfeempfänger. In der Rente werden sie sogar auf eine Stufe gestellt mit Menschen, die nie gearbeitet haben. Wer nur 34 Jahre gearbeitet hat, geht bei dem SPD-Vorschlag zudem leer aus.

Die AfD-Fraktion hat einen eigenen Rentenvorschlag erarbeitet. Wir möchten diejenigen belohnen, die gearbeitet haben und deshalb pro Arbeitsjahr 10 Euro aufschlagen. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten so nach 45 Arbeitsjahren mindestens eine Rente in Höhe von ca. 1.250 Euro. Die dann natürlich auch steuerfrei.“

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