Staatskanzlei arbeitet mit manipulierten Sachsenmonitor.

Die Staatsregierung bekennt sich offen zu Nachgewichtungen der Stichprobe des Sachsenmonitors, um Meinungsbilder möglichst realitätsnah im Interesse des Auftraggebers widerzuspiegeln. Das nennt man unter Fachleuten "Junk-Science".

Das bestätigt die Antwort der Sächsischen Staatskanzlei auf die Anfrage der AfD zur Untersuchungsmethodik des Sachsenmonitors (6/15455). Es ist eben kein valides Verfahren, wenn demographische Gegebenheiten - wie das Verhältnis von Frauen zu Männer - umgewichtet werden. Frauen stellen nun einmal die Mehrheit der Sachsen.

Dazu meint die kulturpolitische Sprecherin der AfD Landtagsfraktion, Karin Wilke:

„Offenbar sollte eine Übergewichtung ‚alter, weißer Männer‘ die Vorurteile gegenüber den sogenannten reaktionären Ressentiments der Sachsen akzentuieren. Das einzige prägnante Ergebnis der neuesten Untersuchung ist laut Sachsenmonitor, dass die große Mehrheit der Sachsen den Prinzipien der Demokratie mehr vertraut als der konkreten Politik und ihren Politikern.

Das ist ein Denkzettel für die Staatsregierung, wie er wohl im Gegensatz zu den erwünschten Vorurteilen nicht beabsichtigt war.“

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