Studie der Uni Leipzig: Rechtsextremisten wählen am liebsten SPD!

Laut einer Studie der Universität Leipzig wählen Rechtsextremisten in Deutschland am liebsten die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Die Studie mit dem Titel: „Die stabilisierte Mitte Rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014“ wurde vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität erstellt. Unter der Rubrik: „Was wählen Rechtsextreme“ war das Ergebnis, dass Wähler, die ein „geschlossenes rechtsextremes Weltbild“ haben, zu 24,6 Prozent SPD wählen. Dicht gefolgt dahinter die CDU, mit 21,4 Prozent der rechtsextremen Wähler.

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr. Stefan Dreher:

„Die Alternative für Deutschland, von den etablierten Parteien gern als so genannte rechte oder rechtspopulistische Partei gescholten, wird im Vergleich dazu ‚nur‘ von 6,3 Prozent Wählern mit geschlossenem rechtsextremistischen Weltbild angekreuzt. Das sind zwar immer noch 6,3 Prozent zu viel, aber angesichts des Ergebnisses der SPD, die immer besonders aggressiv auf die AfD reagiert, ein marginales Ergebnis.

Ich kann mir vorstellen, dass der autokratische Führungsstil und die herrische Art einer Generalsekretärin Fahimi, eines Parteivorsitzenden Gabriel oder des Vize-Vorsitzenden Stegner gut bei extrem rechtsgerichteten Bürgern ankommt. Diktatorische linkspopulistische Ideologie wie die der SPD ist der AfD fremd. Darum hat die AfD im Vergleich dazu auch nicht so ein Problem mit der eigenen Wählerschaft.

Sogar die Partei ‚Die Linke‘ wird laut dieser Studie mit 7,1 Prozent rechtsextremistischer Wähler öfter von diesem Klientel auf dem Stimmzettel angekreuzt als die AfD. Wichtig zu erwähnen, dass die Autoren dieser Studie fern jeden Verdachtes stehen, die AfD zu unterstützen. Einer der Verfasser, Professor Elmar Brähler, war Mitglied des Leipziger Hochschulrates, arbeitet außerdem im Willy-Brandt-Kreis.“

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