Thüringer CDU läuft Sturm gegen Windkraft: Bitte nachmachen, Herr Tillich!

Der Thüringer CDU-Fraktionschef, Mike Mohring, forderte jetzt auf einem lokalen CDU-Forum den „Wildwuchs bei Windkraftanlagen“ zu „stoppen“ und sagte weiter: „Unser Ziel ist, nicht auf noch mehr Landesflächen Windräder in den Himmel wachsen zu sehen.“

Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Die sächsische CDU sollte sich ein Beispiel an ihren Kollegen in Thüringen nehmen. Dort scheint man, wie es in der AfD schon längst erkannt worden ist, bemerkt zu haben, dass die so genannte Windenergie in erster Linie Abschreibungsobjekt für Gutbetuchte ist, die durch Investitionen in Windräder ein ideales Steuerschlupfloch fanden. Windräder verschandeln die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft und sind nicht geeignet, die Stromversorgung beispielsweise bei Flaute, zu gewährleisten. Zudem töten Windräder tausende Vögel und Fledermäuse und sie gefährden die Gesundheit der Anwohner.

Noch in der vergangenen Legislatur war die Position der Sachsen-CDU zur Windkraft eine ganz andere, nämlich ablehnende Haltung, als nun mit der SPD als Koalitionspartner. Laut Koalitionsvertrag werden jetzt sogar bestehende Mindestabstandsflächen zu Wohngebäuden in Frage gestellt und sollen beseitigt werden. Dabei wird deutlich, wie schnell die CDU bereit ist, die eigene politische Position aufzugeben, wenn es nur dem Machterhalt dient.“

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