Umweltminister erfüllt AfD-Forderung: Erster Wolf darf geschossen werden!

In Sachsen darf laut mehrerer Medienberichte erstmals ein Wolf geschossen werden. Ein zweijähriger Rüde verhält sich im Landkreis Görlitz auffällig und sei in den vergangenen Monaten immer wieder in Siedlungsgebieten aufgetaucht, wo er nach Futter suchte.

Dazu erklärt die Oberlausitzer Landtagsabgeordnete, Silke Grimm:

„Die AfD-Fraktion begrüßt diese Maßnahme von Sachsens Umweltministerium ausdrücklich. Unsere Fraktion hat im November 2016 exakt zu diesem Thema einen Antrag mit dem Titel ‚Einführung effektiver Regulierungsmaßnahmen für die sächsische Wolfspopulation‘ in den Sächsischen Landtag eingebracht. Es muss klar definiert sein, wie hoch die Anzahl der in Sachsen lebenden Wölfe sein darf – und ab wann der Wolf gejagt werden muss. Eine Obergrenze muss daher zwingend eingeführt werden! Selbstredend wurde unser Antrag – wie bisher auch alle anderen - von CDU, SPD, Linken und Grünen abgelehnt.

Werden Wölfe nicht bejagt, verlieren sie nach und nach die Scheu vor Menschen als natürlichem Feind - mit der möglichen Folge, dass nicht nur Haus- und Weidetiere zur Beute, sondern auch Menschen deren Opfer werden können. Die bürokratischen Hürden vor einem Abschuss müssen zwingend gesenkt werden.

Wir begrüßen die Rückkehr der Wölfe nach Sachsen ausdrücklich, jedoch müssen sie jagdbar sein, wie jedes andere Wild auch.

http://edas/viewer.aspx?dok_nr=7107&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=0

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