US-Sanktionen wegen Nord Stream 2: Deutsche Reaktion viel zu zaghaft

Zur Diskussion um die Gaspipeline Nord Stream 2 und die US-Sanktionen gegen die beteiligten Firmen erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Jan Zwerg:

„Die CDU-geführte Bundesregierung hat auf die Sanktionen viel zu zaghaft reagiert. Wenn sie von Vornherein auf Gegenmaßnahmen verzichtet, entlarvt sie sich selbst als außenpolitisch impotent. Das hat weitreichende Folgen: Unsere Unabhängigkeit dürfte wieder und wieder in Frage gestellt werden, sollten wir in diesem Fall nicht doch noch dagegenhalten.

Die AfD hat sich auf Bundes- und Landesebene immer klar zur Gaspipeline Nord Stream 2 bekannt. Allein aufgrund des überhasteten Ausstiegs aus der Kernkraft und Kohle sind wir auf russisches Gas angewiesen, um die Energieversorgung für unsere Unternehmen und Bürger sicherzustellen.

Auch darüber hinaus liegt ein entspanntes Verhältnis zu Russland in unserem nationalen Interesse. Die EU-Sanktionen gegen Russland schaden der sächsischen Wirtschaft massiv. Insofern wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, sie zu beenden. Das wäre zu unserem Vorteil und zugleich eine klare Ansage an die USA: Wir kooperieren gern mit den USA und Russland. Unsere nationale Souveränität darf dabei jedoch nie beschädigt werden.“

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