Verlorene Wähler zurückholen - CDU-SPD wollen „betreutes Denken“

Die 1. Vorstellungsveranstaltung des gemeinsamen Projektes „Kontrovers vor Ort. Fakten, Thesen, Argumente“ zwischen den Sächsischen Volkhochschulen und der Landeszentrale für politische Bildung fand gestern in Löbau statt. Dazu wurde ein Programm aufgelegt, um speziell im ländlichen Raum, „nicht immer größere Teile der Bevölkerung an den extrem rechten Rand zu verlieren.“

Dazu kommentiert die Oberlausitzer AfD-Landtagsabgeordnete, Silke Grimm, welche gestern vor Ort dabei war:

„Die gezielte Gehirnwäsche ist zutiefst befremdend und zeigt, welches Demokratieverständnis mittlerweile die Altparteien pflegen – Machterhalt um jeden Preis. Zugleich impliziert die Veranstaltungsreihe, dass die Bürger im ländlichen Raum angeblich ‚Demokratiedefizite‘ haben. Damit werden sie zu unmündigen Bürger degradiert. Die politische Einflussnahme erfolgt vor allem dort, wo die jahrzehntelange CDU-Herrschaft gefährdet scheint.

Wer die Demokratie wirklich stärken will, muss auf alle Extreme hinweisen und nicht die herauspicken, die in das derzeitige Staatsschema passen und politisch den Altparteien angenehm sind. Ideologische Bildung, wie sie in Schulen und Hochschulen derzeit praktiziert wird, lässt sich zum Glück nicht auf alle Bevölkerungsschichten verbreiten. Aufklärung zu den Themen Islam, Demokratie, Bargeld usw. welche die AfD-Fraktion in ihren gut besuchten und ohne Steuergeldern durchgeführten Veranstaltungen schon über Jahre sachsenweit praktiziert, wird hier versucht als schlechte Kopie über das Netz der Volkshochschulen aufzubauen. Ein Rätsel bleibt aber weiter, wer die Veranstaltungen besucht!

Die AfD-Fraktion fordert, dass die Veranstaltungsreihe gestoppt wird, weil sie einseitig politisch motiviert ist und mit Steuergeld massiv in den bevorstehenden Wahlkampf zugunsten der Altparteien eingreift.“

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