Wachpolizisten sind Extremsituationen möglicherweise nicht gewachsen!

Zum „Gesetz über den Sächsischen Wachpolizeidienst“ und die Beschlussempfehlung des Innenausschusses erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Der Innenminister und die Regierungsparteien gönnen sich auf Kosten der Sicherheit der Bürger und zu Gunsten des Finanzministers eine so genannte ‚Evaluation‘ der Polizei. Wir müssen aber damit rechnen, dass Situationen entstehen, die extrem gefährlich sein können. Als Beispiel sei der Übergriff auf eine Polizeischülerin in Schneeberg genannt, die sich allein gegen 5 Täter durchsetzen mussten und Gott sei Dank, gerade noch so weggekommen ist. Ihre Situation ist vergleichbar mit der einer Wachpolizistin oder eines Wachpolizisten mit zwölf Wochen Ausbildung. Es können künftig Situationen entstehen wie in Osnabrück, als ein Islamist versuchte erfahrenen Polizisten die Waffen abzunehmen. Dies misslang. Aber es waren erfahrene Polizisten. Wir halten den Einsatz von Wachpolizisten für gefährlich. Und zwar gefährlich für die nicht ausreichend geschützten Bürger, für die neuen Polizisten selbst und gefährlich auch für mögliche Angreifer, wenn psychologisch unzureichend geschulte Wachpolizisten in Panik vorschnell zur Waffe greifen.“  

Deshalb fordert die AfD-Fraktion neben einer Verlängerung der Ausbildungszeit auf 16 Wochen, die Einführung von nicht tödlich wirkenden Elektrodistanzgeräten und weitere umfangreiche Änderungsvorschläge für die Wachpolizei eingebracht.“

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