Wenn jeder Fünfte von Armut betroffen ist, läuft etwas gewaltig schief!

Zum Paritätischen Armutsbericht 2019 erklärt der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:

„Seit 30 Jahren warten die Menschen in Sachsen auf gleichwertige Lebensverhältnisse, wie sie im Grundgesetz angemahnt werden. Leider sind wir davon noch immer weit entfernt. Sorgen bereitet mir insbesondere die Entwicklung in Westsachsen. Hier ist die Armutsquote mit 19,3 Prozent am höchsten und die Lage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

Dies zeigt: Wachsende Großstädte wie Leipzig sind keine Garantie für Wohlstand. Vielmehr driftet unsere Gesellschaft auseinander. Es entstehen Stadtviertel, in denen man sich nur mit einem üppigen Gehalt eine Wohnung leisten kann. Trotzdem leben wenige Kilometer weiter Familien, die kaum über die Runden kommen. In Markkleeberg ist dies z.B. sehr extrem ausgeprägt. Hier muss bildungs-, wohn- und sozialpolitisch gegengesteuert werden.

Was uns ebenfalls nachdenklich stimmen sollte: Einige Gegenden in Nordrhein-Westfalen sind das neue Armenhaus Deutschlands. Wer also glaubt, der geplante Strukturwandel für die Kohlereviere in Sachsen werde schon irgendwie mit viel Steuergeld gelingen, irrt sich. In NRW ist dieser hochsubventionierte Strukturwandel krachend gescheitert und hat viele Haushalte in die Armut getrieben.

Das darf kein zweites Mal passieren. Doch leider führt CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer seine Partei genau in die falsche Richtung. Statt ökonomische Vernunft mit sozialer Leistungsfähigkeit zu verbinden, setzt er auf planwirtschaftliche Vorgaben für die zwei wichtigsten Branchen in Sachsen: die Auto- und Energieindustrie.“

News durchsuchen

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung