Windräder – eine Gefahr für Anwohner

Bei Döbeln musste aktuell die A14 zwei Stunden vollgesperrt werden, weil ein Windrad außer Kontrolle geriet. In den letzten Jahren brannten bereits mehrfach Windräder aus oder stürzten komplett um, wie in Frohburg und Leisnig

Jörg Urban, umweltpolitischer Sprecher, erklärt:

„Die Gefahr, die von Windrädern ausgeht, wurde jahrelang schön geredet - nun muss endlich gehandelt werden. Seit sich die CDU von der Zwölf-Prozent-Partei SPD treiben lässt, werden die Abstandsregeln für Windräder in der Nähe von Häusern aufgeweicht und Windparks rücken immer dichter an die Wohnbebauung heran. Neben den Belästigungen durch Lärm, Infraschall und Schlagschatten müssen die Anwohner nun auch vermehrt um Leib und Leben fürchten.

In der sogenannten 10-H-Regelung ist festgelegt, dass Windräder mindestens einen Abstand der zehnfachen Höhe zu Wohnhäusern einhalten müssen. Diese Regelung gilt bereits in Bayern und ist auch von der AfD-Fraktion im Landtag beantragt worden. Die Ablehnung des Antrages durch die Alt-Parteien ist unverantwortlich, wie sich nun immer mehr zeigt.
Zudem muss der hochsubventionierte Ausbau weiterer Windräder gestoppt werden, solange keine Speichermöglichkeiten für die unregelmäßig anfallende Windenergie existiert.“

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