Wissenschaft darf sich nicht für politische Agitation missbrauchen lassen

Wie die Junge Freiheit berichtet, äußert der Publizist Henryk M. Broder scharfe Kritik an den inneren Verhältnissen in Deutschland. Anstatt die Herausforderungen anzugehen, vor denen das Land stehe, beschäftige man sich lieber mit Scheinproblemen.

Dr. Rolf Weigand, hochschulpolitischer Sprecher, kommentiert:
„Der Publizist Henryk M. Broder hat es auf den Punkt gebracht: ‚Deutschland ist ein Irrenhaus. Könnte man die Bundesrepublik überdachen, wäre es eine geschlossene Anstalt.‘
Anstatt die wirklichen Probleme zu lösen, wird der Bürger mit Scheindebatten konfrontiert. Beste Beispiele sind die Diskussionen über Gendergerechtigkeit und Unisextoiletten oder – zur Rettung des Weltklimas muss der Naturschutz in Deutschland geopfert und die Braunkohleindustrie abgewickelt werden. Ein weiteres Beispiel ist die Behauptung, dass Sachsen Zuwanderer aus dem Nicht-EU Ausland anwerben muss. Ohne wissenschaftlichen Nachweis versucht uns der Ifo-Wissenschaftler Prof. Joachim Ragnitz einzureden, dass die Anwerbung von Zuwanderern aus Nicht-EU Ländern die drohende Fachkräftelücke schließen soll. Wohin das führt, wissen wir seit 2015.
Diese Nonsens-Studien, auch ‚Grievance Studies‘ genannt, sind keine wissenschaftlichen Studien, sondern Medienwerkzeuge, um gesellschaftspolitische Ziele durchzusetzen. Dieser linksgrüne Gesinnungsterror duldet keinen Widerspruch, keine gesellschaftliche und inhaltliche Auseinandersetzung. Jeder, der dieser Art von Gehirnwäsche widersteht, wird diffamiert.
Die AfD-Fraktion wird auch weiterhin die demokratische Auseinandersetzung und den Dialog suchen, um der moralischen Arroganz der Altparteien in Sachsen mit sachlichen Argumenten entgegenzutreten.“

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