Zerschlagung von Solarworld steht für energiepolitischen Irrweg

Wie der MDR berichtet, hat sich die Hoffnung auf einen Investor für das Freiberger Werk des insolventen Unternehmens Solarworld zerschlagen. Ende März soll Alles, außer der Immobilie, versteigert werden.

Dr. Rolf Weigand, AfD-Abgeordneter aus Mittelsachsen, kommentiert:

„Das endgültige Ende von Solarworld ist ein Verlust für Freiberg und die Region. Solarworld steht aber auch beispielhaft für die hochsubventionierte grüne Energiewirtschaft in Deutschland, die außer verbrannten Steuermilliarden nichts gebracht hat.

Der Begründung, dass die extrem niedrigen Preise der chinesischen Konkurrenz für Solarmodule Schuld an der Pleite sind, kann ich nur bedingt folgen. Mit entsprechenden Zöllen hätte hier der Staat schützend wirken können. Ein weiterer wichtiger Grund ist die falsche Klima- und Energiepolitik in Deutschland.
Während in der Lausitz und in Mitteldeutschland die Abschaltung einer effektiven und funktionierenden Braunkohleindustrie von der Bundesregierung erzwungen wird, werden die Fehler der ideologiegetriebenen Umweltpolitik immer deutlicher.

Deutschland ist völlig unüberlegt und überstürzt aus der Atomenergie ausgestiegen und verschläft Entwicklungen wie den Thorium-Flüssigsalzreaktor. Gleichzeit werden die erneuerbaren Energien ausgebaut, ohne ausreichende und effiziente Speichermöglichkeiten zu haben. Diesen energiepolitischen Irrweg müssen die privaten Stromverbraucher teuer bezahlen.

Daher fordern wir den sofortigen Ausstieg aus dem jetzigen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).“

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