📬 Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬
Liebe Freunde, liebe Leser,
es entspricht nicht der Wahrheit, dass Feuerwehrleute häufig selbst zu Brandstiftern werden.
Mehrere Studien haben dieses Vorurteil widerlegt. Statistisch betrachtet, legen nur 0,03 Prozent der Feuerwehrleute selbst absichtlich Brände.
Halten wir also fest: Unsere Feuerwehrleute retten jeden Tag Leben! Sie leisten einen großartigen und unverzichtbaren Dienst für unser Land. Dafür möchte ich mich einmal ganz herzlich bedanken!
Trotzdem hat das geflügelte Wort vom Brandstifter, der nach der Feuerwehr ruft, seine Berechtigung. Es trifft auf gefühlt 90 Prozent der aktuellen Regierungsmitglieder zu.
Sogar zu 100 Prozent ein Brandstifter, der nun nach der Feuerwehr ruft, ist CDU-Kanzler Friedrich Merz. Man reibt sich verwundert die Augen, wenn ausgerechnet Friedrich Merz die „teuerste Energiewende auf der ganzen Welt“ anprangert und den Ausstieg aus der Kernkraft als „schweren strategischen Fehler“ einordnet.
Die Hauptverantwortung dafür trägt schließlich seine CDU und nicht etwa die Grünen. Die CDU inklusive des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer hat den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen.
Die CDU hat die CO2-Abgabe eingeführt. Die CDU hat damit begonnen, E-Autos mit Milliardenbeträgen zu subventionieren. Die CDU in Gestalt der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat das Verbrennerverbot und den sogenannten „Green Deal“ gegen alle Widerstände durchgeboxt.
Die CDU ist auch verantwortlich für den überhasteten Ausstieg aus der Braunkohle und sie hat Energie massiv durch die Russland-Sanktionen verteuert. Friedrich Merz zählt dabei zu den schlimmsten Kriegshetzern und Demagogen, die sich gegen den Bezug von russischem Gas und russischem Öl stellen.
Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer gehört in die Kategorie der Brandstifter, die sich regelmäßig als Feuerwehrleute versuchen zu inszenieren. Während er an dem einen Tag von der „klimaneutralen Transformation“ mit Wasserstoff und von „grünem Stahl“ schwärmt, warnt er am nächsten Tag auf einmal davor, dass Deutschland seine industrielle Basis verliert.
Diese Warnungen sind verlogen und dienen nur dazu, die Bürger zu täuschen. Mit Ankündigungen, die niemals umgesetzt werden, versuchen Kanzler Merz und Ministerpräsident Kretschmer das Wahlvolk bei der Stange zu halten.
Doch diese hinterhältige Strategie ist zum Scheitern verurteilt, weil unsere Bürger sehr genau sehen und am eigenen Leib spüren, wie dramatisch der Niedergang unserer Volkswirtschaft mittlerweile ist.
Um im Bild zu bleiben: Unsere industrielle Basis brennt lichterloh. Nur mit einer kompletten Neuausrichtung der Energiepolitik lässt sich das ändern!
Feralpi Stahl Riesa klagt über das dritte Krisenjahr in Folge. Viele Chemie-Unternehmen, die Deutschland einst zu einer führenden Wirtschaftsnation machten, stehen heute vor dem Ruin. Im sächsischen Nünchritz und in Böhlen drohen viele Arbeitsplätze und ganze Standorte wegzufallen.
Was ist also zu tun? Die Regierung steckt jedes Jahr 20 Milliarden Euro in Sonnen- und Windenergie. Sie verschenkt jedes Jahr sechs Milliarden Euro in alle Welt an Klimahilfen.
Zugleich – und das macht die Sache so absurd – heizt sie mit ihrer Aufrüstungspolitik extrem „klimaschädliche“ Kriege an. „Wäre das weltweite Militär ein Land, dann stünde es mit den CO2-Emissionen weltweit auf Platz vier – hinter China, den USA und Indien“, erklärt der MDR. Im Ukraine-Krieg wurde schon jetzt weit mehr als der gesamte Energiejahresverbrauch eines hochentwickelten, westlichen Landes verschossen.
„Schluss mit Krieg“ müsste daher die einfache Antwort aller Klimabedenkenträger lauten. Ich sage „Schluss mit Krieg“ aber vor allem, um das Sterben tausender Menschen zu beenden. Das ist das Wichtigste!
Würden wir die Kriegspolitik, die falsche Energiepolitik und die falsche Migrationspolitik aufgeben, würden für Deutschland auf einmal hunderte Milliarden Euro frei zur Verfügung stehen.
Deshalb gibt es auch genug finanziellen Spielraum, um Kernkraftwerke zu bauen, um unsere Wirtschaft steuerlich zu entlasten und allen Bürgern bezahlbares Heizen und Tanken zu ermöglichen!
Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

