Gasmangel: Die CDU hat nichts aus den Fehlern der Grünen gelernt!

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Liebe Freunde, liebe Leser,

als Deutschland 2022 selbstverschuldet in eine Gasmangellage schlitterte, präsentierte der damalige grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck seine ganz eigene Gegenstrategie, als er sagte: „Meine Duschzeit habe ich noch mal deutlich verkürzt.“

Wenigstens, und das sollte man ihm tatsächlich zugutehalten, ging Habeck offen und ehrlich mit der schwierigen Situation um. Nur wenn sich die deutschen Bürger beim Heizen und Duschen einschränken, könne auch die Industrie weiter Gas erhalten, formulierte der Minister klipp und klar.

Von Kanzler Friedrich Merz und seiner CDU-Energieministerin Katherina Reiche hört man solche Warnungen indes nicht, obwohl die Lage inzwischen ähnlich kritisch wie 2022 ist. Sie erwecken den Eindruck, als sei alles in bester Ordnung.

Ist es das wirklich? Die deutschen Gasspeicher sind nur noch zu 34 Prozent gefüllt. Das reicht unter normalen Umständen noch etwa sechs Wochen – also bis Mitte März.

Sollte es im Februar hingegen zu „extrem kalten Temperaturen“ kommen, sei mit sogenannten „Unterdeckungen“ zu rechnen, warnen Branchenvertreter. Die sowieso schon am Rande des Abgrundes stehende Industrie müsste im schlimmsten Fall auf Gaslieferungen verzichten, damit Wohnungen und Häuser weiter beheizt werden können.

Verschärfend kommt hinzu, dass bereits Speicherstände unter 40 Prozent – wie wir sie aktuell haben – ein „physikalisches Dilemma“ auslösen, denn dann sinkt auch der Gasdruck.

Der niedrigere Gasdruck wiederum hat zur Folge, dass es viel länger dauert, das Gas aus dem Speicher ins Netz zu bringen. Diese reduzierte Entnahmeleistung wird ebenfalls an besonders kalten Tagen zum Problem, weil dann kurzzeitig die Nachfrage nach Gas größer sein kann als das Angebot, obwohl sich noch Gas in den Speichern befindet.

Da in den Niederlanden die Gasspeicher nur noch zu 28 Prozent gefüllt sind und in Frankreich zu 33 Prozent, ist auch die Hoffnung auf europäische Solidarität ein Spiel mit dem Feuer. Lediglich die Osteuropäer haben besser vorgesorgt.

Selbst wenn das schlimmste Szenario vermieden werden kann, so sorgen dennoch die niedrigen Füllstände schon heute für gewaltige Preissprünge. Seit Jahresbeginn hat sich Gas im Großhandel um 38 Prozent verteuert. Zuletzt ging es innerhalb einer Woche um 20 Prozent rauf.

Währenddessen lässt die von Medien herbeigeschriebene Klimaerwärmung gerade auf sich warten. Der Januar 2026 war 1,7 Grad kälter als der Durchschnitt der letzten 35 Jahre. Ja, mehr noch: Der Januar 2026 war auch kälter als der Vergleichszeitraum seit 1961.

Dass die Gasspeicher unzureichend befüllt wurden und dadurch die Versorgungssicherheit „nicht garantiert“ werden kann, wie es der Energiekonzern Uniper ausdrückt, hat politische Ursachen.

Die CDU-geführte Regierung will die Bürger bekanntlich zum Heizungstausch zwingen und die Wirtschaft „klimaneutral“ transformieren. Der grüne Klimasozialismus der CDU lässt dabei nur eine Wahlfreiheit zwischen verschiedenen gleichermaßen teuren Pseudo-Alternativen zu. Alle günstigen Varianten sollen indes durch die steigende CO2-Abgabe und andere Gesetze unmöglich gemacht werden.

Die Logik der Regierung lautet: Entweder lassen Sie sich eine Wärmepumpe einbauen oder Sie lassen Ihre Gasheizung auf 100 Prozent Wasserstoff umrüsten. Das aktuell gültige Heizungsgesetz erlaubt diese beiden Varianten, während neue Gas- und Ölheizungen nicht mehr vorgesehen sind. Sogar die „Tagesschau“ hat allerdings inzwischen erkannt, dass Heizen mit Wasserstoff eine „Kostenfalle“ ist. Das betrifft sowohl den Einbau als auch den Betrieb.

Die eingeleitete Abkehr von Gas und Öl läuft deshalb nicht nur auf eine Zerstörung unseres Wohlstandes hinaus, weil die Industrie günstige Energie braucht. Eine solche Abkehr dient dazu, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen, damit sie sich neue, teure Geräte anschaffen müssen, die eigentlich unnötig sind.

Einzig die AfD steht für eine vernünftige Energiepolitik und dazu gehört nun einmal auch die Versorgungssicherheit beim Gas.

Wir fordern deshalb preiswertes Gas aus Russland, statt einseitig auf teures LNG-Gas zu setzen!

Wir fordern einen Stopp des Rückbaus der Gasnetze!

Wir fordern eine Senkung der Steuern und Abgaben auf Energie!

Und wir fordern, dass sich jeder Bürger selbst aussuchen kann, wie er heizen möchte, damit ein kalter Winter kein Problem ist, sondern Freude bereitet, weil man dann Skifahren gehen kann und den tollen Anblick einer schneeweiß verzauberten Heimat genießen kann.

Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

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