Mehr Gewaltkriminalität, mehr Messerangriffe – kommt die „Messer-App“ auch für Sachsen?

Die sächsische Kriminalitätsstatistik 2025 zeigt bei den Gewaltstraftaten einen deutlichen Anstieg von 9.703 Straftaten im Jahr 2024 auf 10.090 Gewaltstraftaten im Jahr 2025. Die Messerstraftaten haben sich von 1.072 Taten im ersten Halbjahr 2025 auf 1.277 Messerangriffe im zweiten Halbjahr 2025 erhöht. 35 Prozent der Tatverdächtigen sind Ausländer. In diesem Zusammenhang ist auch der jüngste Antrag der sächsischen AfD-Fraktion zu sehen, Messergewalt härter zu bestrafen (DRS.: 8/5618). Es soll der Grundsatz gelten: Wer mit einem Messer angreift, nimmt tödliche Verletzungen in Kauf und muss entsprechend bestraft werden.

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, betont:

„Sachsen hat ein Problem mit steigender Gewaltkriminalität und immer mehr Messerangriffen. Deshalb wollen wir die Polizei besser ausstatten und Messergewalt härter bestrafen. In Berlin ist die Lage ebenfalls ernst. Dort gab es im vergangenen Jahr 3.599 Messerangriffe und deshalb hat die Berliner AfD-Fraktion nun eine ‚Messer-App‘ online gestellt. Über die App sollen Daten zu Messerangriffen veröffentlicht werden. Die Bürger erhalten Informationen zu den Straftaten und können vor besonders kritischen Orten gewarnt werden. Wir werden uns die Messer-App anschauen und von den Berliner Kollegen vorstellen lassen. Wenn die App auch in Sachsen anwendbar ist, werden wir sie übernehmen.“

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