Corona-Debatte im Landtag: „Bleibende psychische Probleme bis heute!“

Bei der Enquete-Sitzung im Sächsischen Landtag erhob aktuell der Co-Vorsitzende der Gewerkschaft GEW, Felix Fink, schwere Vorwürfe gegen Uni-Professoren und das zuständige Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK).

Fink prangerte u.a. an, dass einige Professoren „unzulässig ihre Macht gegenüber Ungeimpften missbraucht“ hätten, ohne dass sie von der Hochschulleitung daran gehindert worden seien.

Es habe kaum Unterstützung aus dem Ministerium für die Universitäten gegeben. Beschäftigte seien auf sich selbst „zurückgeworfen“ gewesen. Es gab und gibt bis heute Vereinsamung an den Unis mit „Kontaktangst“ und „nicht aufgeholte Freundschaften“. Zudem habe es große „finanzielle Probleme“ unter Studenten gegeben. Etwa durch den Wegfall vieler Nebenjobs, u.a. in der Gastronomie. Es bestünde bis heute das „Risiko bleibender psychischer Probleme“.

Der im Landtag eingesetzte Untersuchungsausschuss zum Corona-Versagen der Staatsregierung in Sachsen wurde durch die AfD-Fraktion initiiert, die Enquete-Kommission zum gleichen Thema findet parallel dazu statt.

Empfehlen Sie diesen Inhalt Freunden und Bekannten!