Rente mit 70? Skandalös!

Die Bundesregierung prüft aktuell die Rente mit 70. In der Kommission der Merz-Regierung wurden dabei laut Medienberichten am 23. Februar auch Pläne diskutiert, die sogar ein noch längeres Arbeiten bedeuten könnten.

Der Merkur schreibt dazu: „Würde sich die Anhebung des Renteneintrittsalters wie bisher fortsetzen – also um zwei Monate pro Jahr –, wäre der Jahrgang 1982 der erste, der erst mit 70 Jahren regulär in Rente gehen darf.“ Wer heute Anfang 30 ist, müsste demnach sogar bis 72 arbeiten.

In Ländern wie Slowenien darf man nach 40 Beitragsjahren mit 60 in Rente gehen. In Griechenland liegt derweil das effektive Renteneintrittsalter bei 59,5 Jahren und in Frankreich bei 60,7. Ermöglicht wird das über Transferzahlungen aus Deutschland über die Europäische Union.

Was eine Rente mit 70 bedeuten würde, wäre klar: Massenaltersarmut. Denn wer als Dachdecker oder Pflegekraft nicht bis 70 durchhält, bekommt dann einfach deutlich weniger Geld.

Wir meinen: Statt die Altersarmut zu verschärfen, muss es Aufgabe der Regierung sein, die Altersarmut einzudämmen. Das heißt: Wer sein Leben lang hart gearbeitet hat, muss eine anständige Rente erhalten. Die Rente für Geringverdiener muss steigen, nicht sinken!

Empfehlen Sie diesen Inhalt Freunden und Bekannten!