AfD bei Bauern-Demo: Import von Billigfleisch stoppen!

Vor der Frauenkirche in Dresden protestierten am 8. Januar 2026 Bauern gegen die deutsche Zustimmung zum sogenannten „Mercosur“-Abkommen.

Die direkte Folge des Abkommens: Es droht eine Flut von Billigfleisch aus Südamerika, das dann ohne Herkunftskennzeichnung verarbeitet wird. Ein Bauer erklärte, Rindfleisch sei eines der letzten Produkte, mit denen sächsische Landwirte noch eine angemessene Vergütung erzielen könnten.

Von der Politik erwarten die Bauern deshalb „mehr Standortegoismus für Deutschland“. Mercosur sei ein „trauriger Höhepunkt“ im Bezug auf die Vernachlässigung deutscher Interessen. Zu bedenken sei zudem: Tierwohl gibt es nur mit dem Schutz der heimischen Landwirtschaft!

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban ergriff bei den Protesten ebenfalls das Wort. Teure Energie, Klimawahn und Bürokratie seien allesamt Ergebnis der CDU-Politik in Bund und Land.

Zu Mercosur sagte er: Es sei ungenügend, in Nachverhandlungen lediglich einige Details zu verändern, so z.B. Kontrollen in Südamerika zu verlangen, die sowieso nicht funktionieren werden. „Nein zu Mercosur“, forderte Jörg Urban auf der Bühne und bekam dafür viel Applaus.

Die Regierung müsse nun endlich „vom Reden ins Handeln kommen“, damit jeder sächsische Bauer von seiner Arbeit wieder „gut leben“ könne.

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