CDU-Innenminister Armin Schuster droht sächsischen Fußballvereinen damit, ihnen die Kosten für Polizeieinsätze in Rechnung zu stellen, sofern sich das „Verhalten spezieller Fans“ nicht ändere.
Dazu erklärt Heiko Gumprecht, sportpolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion:
„Mit der Brechstange versucht Armin Schuster (CDU) verschärfte Überwachungsmaßnahmen für Fußballfans in Stadien durchzusetzen. Bereits seit längerem fordert er, die Videotechnik derart auszubauen, so dass jeder einzelne Fan im Stadion zweifelsfrei identifiziert werden kann.
Diese Form der Überwachung läuft auf einen Generalverdacht gegenüber allen Fans hinaus. Die Fans lehnen diese Pläne deshalb zu Recht ab. Dass nun Armin Schuster die Vereine erpressen will, ist unerhört. Die Zusatzkosten würden insbesondere kleinere Vereine in den unteren Ligen finanziell ruinieren.
Die Straftaten und Verletzten in Fußballstadien sind übrigens rückläufig. Statt das Zerrbild vom gewalttätigen Fußballfan zu zeichnen, sollte sich Armin Schuster um die wirklich großen Probleme in unserem Land kümmern.
Doch Fakt ist: Bei der Bekämpfung der wachsenden Messergewalt und Ausländerkriminalität hat Schuster komplett versagt. Sein aktueller Vorstoß zur Sicherheit in Stadien ist daher ein typisches Ablenkungsmanöver!“

