Bis zu 90 % Gehalt fürs „Nichtstun“: MDR muss sofort aufhören, Beitragsgelder aus dem Fenster zu schmeißen!

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat heute enthüllt, dass der MDR freie Mitarbeiter fürs „Nichtstun“ bezahlt, sofern sie Honorareinbußen hinnehmen mussten.

Wer mehr als 20 Jahre im Haus sei, bekomme fürs Nichtstun 90 Prozent der bisherigen Bezüge. Für jene Mitarbeiter mit zehn bis 19 Jahren Erfahrung, wurden 85 Prozent ausgehandelt. Alle anderen erhalten immerhin 80 Prozent. Darauf hat sich der MDR zusammen mit dem Deutschen Journalistenverband Sachsen geeinigt.

Dazu erklärt Torsten Gahler, medienpolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion:

„Aufgrund politischer Fehlentscheidungen steigt in Sachsen die Arbeitslosigkeit. Viele dieser Arbeitslosen müssen trotzdem weiter ihre Rundfunkzwangsbeitrag bezahlen.

Damit werden dann freie Mitarbeiter ohne Aufträge finanziert. Ich finde das unglaublich und fordere, diese Sonderregel sofort abzuschaffen.

Darüber hinaus hat die AfD-Fraktion den Antrag gestellt (8/7241), beim MDR die Vergütungsstruktur des öffentlichen Dienstes einzuführen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass die Beitragsgelder für die Luxusgehälter der Führungsetage eingesetzt werden. Der MDR-Intendant erhält derzeit 298.411 Euro pro Jahr.“

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