Deutsche Grenzkontrollen weiter ausbauen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner fordert gegenüber der dpa das Ende der deutschen Grenzkontrollen. Angeblich würden, so Brunner, die EU-Außengrenzen nun besser geschützt und deshalb brauche es keine innereuropäischen Grenzkontrollen mehr.

Jörg Urban, Fraktionsvorsitzender der AfD im Sächsischen Landtag, widerspricht Brunner und erklärt:

„Die von der AfD geforderten Kontrollen an den deutschen Grenzen waren und sind erfolgreich: Die Zahl der illegalen Einreisen nach Deutschland ist deutlich gesunken und allein im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 13.900 Personen direkt an den deutschen Grenzen zurückgewiesen. Die permanenten Kontrollen führten zur Festnahme Hunderter Schleuser sowie zur Vollstreckung Tausender offener Haftbefehle.

Der Erfolg dieser Grenzkontrollen gibt der AfD Recht. Dabei geht es auch darum, die unerlaubte Weiterreise von Asylbewerbern, beispielsweise von Spanien und Italien nach Deutschland, zu unterbinden. Wie oft wurde zuvor behauptet, eine Kontrolle der Grenzen sei gar nicht möglich. Das hat die AfD nie akzeptiert und immer wieder deutsche Grenzkontrollen gefordert. Denn wer seine Grenzen nicht schützt, der muss dann seine Weihnachtsmärkte, Parks, Bahnhöfe und Innenstädte schützen. Die Folgen dieser verfehlten Politik von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen müssen die Deutschen bis heute ausbaden. Das haben wir gerade wieder am Mittwoch dieser Wochen gesehen, als drei schwere Fälle von Migrantengewalt Deutschland erschütterten. Die erfolgreichen deutschen Grenzkontrollen dürfen nicht abgeschafft, sondern sollten weiter ausgebaut werden.“

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