Zur Sondersitzung des Innenausschusses im Sächsischen Landtag, die sich mit dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen beschäftigte, erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:
„Wer hinter dem mutmaßlichen Drohnenangriff steckt, ist noch immer offen. Es kommen dafür viele Akteure in Frage. Sich allein auf Russland als möglichem Urheber zu konzentrieren, ist deshalb falsch. Das lehrt insbesondere der Anschlag auf die Nord Stream-Pipeline. Damals wurden in der Öffentlichkeit ebenfalls falsche Verdächtigungen erhoben.
Es könnte sich ebenso herausstellen, dass Staaten wie die Ukraine, der Iran oder ausländische Geheimdienste ihre Finger im Spiel hatten.
Unabhängig davon sehen wir die Entwicklung am Flughafen Leipzig/Halle mit größter Besorgnis. Die sächsischen Bürger wurden zu keiner Zeit darüber informiert, dass dieser Flughafen im großen Stil als Drehkreuz für militärische Güter genutzt wird, ohne ausreichenden Schutz zu erfahren.
Die sächsischen Bürger hätten einem solchen Drehkreuz für Kriege in aller Welt auch nie zugestimmt, weil sie wissen, dass man sich dadurch selbst zum Anschlagsziel macht.
Die Sondersitzung des Innenausschusses lief aus unserer Sicht unbefriedigend. CDU-Innenminister Armin Schuster hat keine neuen Informationen geliefert, während zeitgleich im Fernsehen neue Details genannt wurden.
Wir fordern, dass schnellstens das Zuständigkeitswirrwarr bei der Drohnenabwehr beendet wird und der Flughafen Leipzig/Halle mit moderner Technik geschützt wird.“

