1. Ängste überwinden – Transparente Darstellung sämtlicher Daten und Einbeziehung ALLER wissenschaftlichen Sichtweisen!
  • Alle relevanten und aus Analysen gewonnenen Daten, die in Zusammenhang mit SARS-CoV-2-Positiv-Getesteten und -Infizierten, Covid-19-Erkrankten sowie an Covid-19-Verstorbenen verfügbar sind, müssen in die Bewertung der jeweils aktuellen Lage und der Verhältnismäßigkeitsbewertung bei der Verordnung von Schutzmaßnahmen einbezogen sowie transparent und verständlich zugänglich gemacht werden.

 

  • Ein offener, wissenschaftlicher Diskurs mit dem gesamten Spektrum von Fachleuten muss ermöglicht und aktiv gefördert werden.

 

  • Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu den Folgen der einschränkenden Maßnahmen für Kinder in Bildungseinrichtungen, Familien, ältere und alleinstehende Personen und Menschen mit körperlichen und seelischen Einschränkungen müssen initiiert und gefördert werden.

 

  • Eine transparente Kommunikation zur jahreszeitlichen (Herbst/Winter) Belastung des Gesundheitssystems inklusive der Auslastung von Intensivstationen sowie eine stetig aktualisierte Prognose müssen selbstverständlich sein.

 

 

  1. Vernünftige und menschenwürdige Schutzstrategie für Risikogruppen!
  • Alten- und Pflegeheime sowie weitere Gemeinschaftseinrichtungen, in denen vorwiegend Risikogruppen leben, müssen kostenlos mit Schnelltests in ausreichender Zahl ausgestattet werden.

 

  • Schaffung von getrennten Bereichen in Alten- und Pflegeheimen für Personen, die selbstbestimmt Kontakte haben und Besuche empfangen wollen, bei gleichzeitigem Schutz für diejenigen, die dies selbstbestimmt nicht wünschen.

 

  • Einrichtung von Bedarfstaxifahrten zum ÖPNV-Preis für alle Personen, die über 65 Jahre alt sind oder einer Risikogruppe angehören.

 

  • Kostenloser Versand von FFP2-Masken inklusive verständlicher Benutzungshinweise sowie Desinfektionsmittel für Alten- und Pflegeheime und alle Personen, die über 65 Jahre alt sind oder einer Risikogruppe angehören.

 

  • Telefon- und videobasierte Fernbehandlungsmöglichkeiten stärker ausbauen und flächendeckend zum Einsatz bringen.

 

  • Koordinierter Einsatz von mobilen Behandlungsteams zur Versorgung von Risikopatienten.

 

  • Ärzte und Sanitäter der Bundeswehr zur Versorgung von Patienten in Krankenhäusern einsetzen.

 

  • Appell an alle Nicht-Risikogruppen, auf freiwilliger Basis auf Einkäufe an den Wochentagen Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr zu verzichten, um Risikogruppen die Möglichkeit zu geben, risikominimiert einkaufen zu gehen.

 

  1. Personelle und finanzielle Stärkung von Gesundheitsversorgung und Gesundheitsämtern!
  • Aufstockung des Personals durch verstärkte Abordnung von Landesbediensteten in die Gesundheitsämter, welche nicht in der sogenannten kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, sowie erhöhter Einsatz von Bundeswehrsoldaten.

 

  • Digitale Technik und entsprechende Anwendungen müssen in den Gesundheitsämtern vorrangig eingesetzt und durch IT-Fachpersonal begleitet werden.

 

  • Schulungsangebote für Pflegekräfte, die auf Intensivstationen eingesetzt werden können, müssen ausgebaut und finanziell abgesichert werden.

 

  • Appell an nicht mehr in der Pflege arbeitende Intensivpflegekräfte, sich bei Bedarf zum Einsatz zu melden.

 

  1. Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aufrechterhalten – tatsächliche Infektionsquellen zielgerichtet reduzieren!
  • Private Busunternehmen unterstützend im ÖPNV des ländlichen Raums einsetzen und damit verdichtete Schülertransporte und volle Busse vermeiden.

 

  • Berufsfreiheit für Unternehmer und Selbstständige (z. B. Gastronomie und Hotellerie) mit gesicherten Hygienekonzepten gewährleisten.

 

  1. Parlamente einbeziehen – keine Verordnungen und Ermächtigungen auf unzureichender Datenbasis!
  • Einbeziehung des Parlaments in den Entscheidungsprozess und Abstimmung im Landtag über alle Verordnungen, die länger als zwei Wochen gültig sind.

 

  • Ablehnung des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes, welches die Freiheits- und Grundrechte massiv einschränkt.

 

  • Schwellenwerte von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen für die Anordnung von Schutzmaßnahmen auf den rechtlichen und wissenschaftlichen Prüfstand stellen. Keine Anordnung grundrechtseinschränkender Maßnahmen alleinig auf der Entwicklung von Neuinfektionsraten!