Politische Umbenennung von Kunstwerken: Steuergeldfinanzierter Unsinn muss aufhören!

Zum Antrag der AfD-Fraktion, die Umbenennung von 143 historischen Kunstwerken in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wieder rückgängig zu machen (7/7878), erklärt der kulturpolitische Sprecher, Thomas Kirste:

„Die politisch korrekte Umbenennung von sächsischen Kunstschätzen ist ein fragwürdiger Akt von Zensur und Sprachpolizei. Und es ist unglaublicher Unsinn: Nicht nur das der ‚Mohr mit der Smaragdstufe‘ jetzt durch vier Sternchen ersetzt wurde. Selbst Bezeichnungen wie ‚Knabe‘, ‚Zwerg‘ ‚dunkelhäutig‘ und ‚Eskimo‘ stehen neuerdings auf dem Index.

Diese moralische Überheblichkeit gegenüber unseren Vorfahren sollte weichen zugunsten eines Verstehen-Wollens vergangener Zeiten. Wer gibt der Regierung das Recht, Jahrhunderte alte Bezeichnungen zu ändern und damit den historischen Charakter zu entstellen? Wer definiert überhaupt, was diskriminierend ist und was nicht?

Ich erwarte von der Regierung im Namen aller Sachsen: Hören Sie auf mit diesem Unsinn. Nutzen Sie die 25 Millionen Euro Steuergeld, die der Kunstsammlung pro Jahr zur Verfügung steht, für die Sicherheit unserer Kunstschätze – aber nicht für sprachliche Verrenkungen.“