Bis zum 29. Mai 2026 muss Deutschland die Gebäuderichtlinie der EU umsetzen.
Sie hätte für Besitzer von älteren Häusern gravierende Folgen. Laut FAZ ist mit Sanierungskosten von 800 bis 1.000 Euro je Quadratmeter zu rechnen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen.
Das hieße: Wer ein Haus mit 150 Quadratmetern hat, muss mit bis zu 150.000 Euro rechnen. Auch Mieter sind betroffen, da sanierte Wohnungen fast doppelt so teuer sind wie unsanierte.
Dazu erklärt der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:
„Neben dem deutschen Heizungsgesetz muss auch die EU-Gebäuderichtlinie (2024/1275) abgeschafft werden. Beide sind für Eigentümer und die gesamte Immobilienwirtschaft unzumutbar.
Laut Experten rechnen sich die Sanierungen nur in absoluten Toplagen. Bei mindestens der Hälfte der Wohnungen in Deutschland – vor allem in ländlichen Regionen – ist das nicht der Fall.
Die EU-Gebäuderichtlinie verteuert damit das Wohnen extrem. Und sie sorgt dafür, dass die deutsche Mittelschicht enteignet wird, weil sich nur die Oberschicht entsprechende Sanierungen leisten kann.
Wir fordern diesen Sanierungszwang zur angeblichen Weltklimarettung zu stoppen. Jeder Bürger sollte frei darüber entscheiden können, welche Heizung er einbauen möchte und welche Sanierungsmaßnahmen er an seinem Haus für sinnvoll hält.
Statt nur über die EU-Klimarichtlinien zu meckern, erwarten wir von CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer konkrete Schritte und entschiedenen Widerstand gegen die Politik seiner eigenen Parteifreunde.“

