Sachsen Schlusslicht bei ökonomischer Bildung: Wirtschaft zum Pflichtfach machen!

Sachsen ist bei der Vermittlung ökonomischer Bildung Schlusslicht in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kam die OeBiX-Studie.

Der Freistaat erfüllt lediglich 21,85 Prozent der Vorgaben eines Wirtschaftsunterrichts, wie ihn Experten empfehlen. Der Bundesschnitt liegt bei 45,46 Prozent. Niedersachsen erreicht 72,25 Prozent.

Um diesen Missstand zu beseitigen, stellt die AfD-Fraktion den Antrag, Wirtschaft mit integrierter Berufsorientierung an allen Schulen zum Pflichtfach zu machen (Drs. 8/6361). Zudem fordert die AfD in dem Antrag die Ausbildung von Fachlehrern für Wirtschaft.

Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Romy Penz:

„Die CDU hat in den letzten Jahren die politische Bildung an den Schulen ausgebaut. Das war ein Fehler. Zum einen ist das Fach Gemeinschaftskunde ideologieanfällig. So beschwerte sich der sächsische Fachberater für Gemeinschaftskunde ernsthaft darüber, dass die Schüler trotz des erhaltenen Politik-Unterrichts weiterhin für die aus seiner Sicht falsche Partei Sympathien hegten.

Zum anderen sehen wir den erfolgten Ausbau der Gemeinschaftskunde auch deshalb kritisch, weil dann eben zum Beispiel auch die ökonomische Bildung droht, deutlich zu kurz zu kommen.

Wir fordern deshalb einen viel stärkeren Fokus auf eine praxisnahe Vermittlung von Wirtschaftsthemen. Vor allem muss es darum gehen, den Erfindergeist der Schüler zu wecken. Nur so können wir eine innovative Nation werden.“

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