Der EU-Ministerrat berät heute, ob Unternehmen per Quote zur Anschaffung von E-Autos de facto gezwungen werden sollen. Die Regelung würde ab 2030 greifen. Bereits ab 2028 soll es den EU-Staaten untersagt werden, den Kauf von Verbrennern finanziell zu unterstützen.
Handwerker, Speditionen, Zulieferer und Autokonzerne laufen laut BILD „Sturm gegen die geplante Verordnung der EU“. Sie befürchten erhebliche Mehrkosten.
„Die Europäische Union reguliert unsere Unternehmen zu Tode“, kritisiert der wirtschaftspolitische Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion, Frank Peschel. „Beispiele dafür sind das Lieferkettengesetz, die EU-Entgelttransparenzrichtlinie und die gesamte Klima-Planwirtschaft, die unter Ursula von der Leyen (CDU) entstanden ist und immer weiter ausgebaut wird.
Jeder Unternehmer darf meinetwegen gern Elektrofahrzeuge für Mitarbeiter anschaffen. Falsch ist es aber, einen Zwang einzuführen. Es muss auch die Möglichkeit geben, einen alten Transporter zu nutzen, solange er fährt.“

