Infraschall und Kunststoffabrieb von Windrädern überprüfen statt per Erlass ignorieren!

Seit dem 1. September 2026 gilt in Sachsen ein neuer Erlass zur Genehmigung von Windrädern. Danach gelten Infraschall und Kunststoffabrieb „als unerheblich“ und bedürfen „keiner Prüfung“.

Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Es gibt medizinische Untersuchungen über Herzerkrankungen aufgrund von Infraschall. Diese Bedenken einfach wegzuwischen, finde ich unverantwortlich von CDU-Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch.

Gleiches gilt für den Kunststoffabrieb. Jedes Jahr rieselt tonnenweise Mikroplastik von Windrädern auf unsere Wälder und Landschaften. Das per Erlass auszublenden, ist das Gegenteil einer wissenschaftsbasierten Umweltpolitik. Der Umweltminister verfährt vielmehr nach dem Motto: Augen zu und durch!

Aufgrund von Lärm wird aktuell ein Windrad in Sachsen wieder abgerissen. Zudem brannte kürzlich ein Windrad in Crostwitz bei Bautzen komplett aus. Die Lehre daraus muss lauten: Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Kontrolle bei der Errichtung von Windrädern, damit weder Waldbrände ausgelöst werden können noch Lärmbelästigungen entstehen.

Die Regierung muss die durch Windräder verursachten Umweltbelastungen endlich ernst nehmen.“

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