AfD-Anfrage: 1.000-Meter-Abstand für Windräder wird nicht eingehalten

In Sachsen sind bereits fünf Standorte geplant oder sogar genehmigt, bei denen der 1.000-Meter-Abstand zwischen Windrädern und Wohngebäuden nicht eingehalten wird. Die AfD-Anfrage (7/7355) deckt auf, dass hier teilweise Abstände von nur 500 Metern vorliegen, wie z.B. in der Gemeinde Jöhstadt

Dazu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:

„Laut Koalitionsvertrag will die Staatsregierung den Abstand von 1.000 Metern einhalten. Offenbar wurde hier den betroffenen Anwohnern bewusst Sand in die Augen gestreut. Denn die Regierung ignoriert ihr eigenes Wahlversprechen

Die Betroffenen werden nun mit gesundheitsschädlichen Einwirkungen wie Lärm, Schattenwurf und Infraschall leben müssen. Wegziehen können die Geschädigten auch nicht, denn niemand wird ihr Haus kaufen – die Bürger werden somit praktisch enteignet.

Der Ausbau der Windkraft um jeden Preis hat einen Grund: Durch den weltweit einmaligen deutschen Sonderweg des gleichzeitigen Ausstiegs aus Kernkraft und Kohle gehen sonst in Sachsen buchstäblich die Lichter aus. Diese menschen- und wirtschaftsfeindliche Energiepolitik wird scheitern. Deshalb wollen wir sie stoppen. Je früher, umso besser.“