Die sächsische AfD-Fraktion fordert in einem neuen Antrag (Drs. 8/8535) die Absenkung der Mindestschülerzahl pro Klasse auf zwölf in ländlichen Regionen. Die Klassenobergrenze soll zudem auf dem Land von 28 auf 24 reduziert werden.
Damit soll die Schließung von Grundschulen aufgrund des Geburtenrückgangs verhindert werden.
Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Romy Penz:
„Der extreme Geburtenrückgang ist das Ergebnis des familienpolitischen Versagens der Regierung. Daraus kann schnell eine Abwärtsspirale für unsere ländlichen Regionen entstehen.
Wenn jetzt aufgrund des Geburtenrückgangs in ländlichen Regionen Kindergärten und Grundschulen geschlossen werden, verlieren unsere Dörfer und Kleinstädte noch mehr an Attraktivität. Klar ist auch: Werden die Schulen geschlossen, ist die Einstellung des Busverkehrs der logische nächste Schritt.
Dieses Negativszenario will die AfD abwenden. Wir wollen den Rückgang der Schülerzahlen nutzen, um die Qualität der Bildung zu heben. In kleinen Klassen lässt sich besser lernen.
Zudem ist niemandem damit geholfen, wenn etliche Schulgebäude in Sachsen ungenutzt bleiben.“

