AfD deckt auf: 400.000 Euro für „Klimaschulen“?

Zur Kleinen Anfrage (Drs. 7/1951) mit dem Titel „Kampagne ‚Bildung für Nachhaltige Entwicklung‘ (BNE)“ erklärt der Fragesteller und bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr. Rolf Weigand:

„Unsere Schüler sollten sich in Geschichte und den naturwissenschaftlichen Fächern intensiv mit dem Klima beschäftigen. Ebenso sollten sie früh mit Fragen des Umwelt- und Ressourcenschutzes in Berührung kommen. Ich halte dafür z.B. den Schulgartenunterricht als erste Grundlage für sehr geeignet, den die AfD gern landesweit etablieren möchte (vgl. Antrag 7/861).

Wofür ich allerdings kein Verständnis habe, sind überteuerte Kampagnen, bei denen statt faktenorientierter Bildung nur die Ideologie des menschengemachten Klimawandels vermittelt wird. Diese Ideologie steht angesichts der Forschungsergebnisse des renommierten Historikers Wolfgang Behringer, des Physik-Professors Gerd Ganteför und anderer Wissenschaftler auf wackligen Beinen. Der Mensch kann das Klima nicht ‚machen‘, sondern ist einer von vielen Faktoren einer komplexen Multiparameterfunktion.

Aus diesem Grund sehe ich die Kampagne ‚Bildung für Nachhaltige Entwicklung‘ sehr kritisch. CDU-Kultusminister Christian Piwarz will mit dieser Kampagne laut eigener Aussage die Anzahl der ‚Klimaschulen‘ von 12 auf 62 steigern, obwohl viele Lehrer von der Dringlichkeit dieser Maßnahme nicht überzeugt sind.

Wie meine Anfrage ergeben hat, verschlingt die erst vor wenigen Wochen offiziell gestartete Kampagne 400.000 Euro. Das ist sehr viel Geld. Gerade in der Corona-Krise ist ein solch verschwenderischer Umgang mit Steuermitteln zu hinterfragen.“