AfD fordert Milliardeninvestition in Kernforschung

Zur Äußerung von CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer, wonach die Kernforschung weiter betrieben werden müsse, erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Jan Zwerg:

„Die AfD sieht großes Potential bei der Kernkraft, weil es hier bemerkenswerte technologische Fortschritte gibt. Die neuesten Kraftwerke der Generation IV können die anfallenden radioaktiven Rückstände (sogenannter Atommüll) recyceln. Das Endlagerungsproblem könnte so perspektivisch gelöst werden.

Das geschieht jedoch nicht von allein, sondern nur durch intensive Forschung. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass Ministerpräsident Kretschmer nun seine Unterstützung für den AfD-Vorschlag signalisiert, kräftig in die Kernforschung zu investieren, obwohl das im Koalitionsvertrag nicht vereinbart ist. Wir sind daher umso mehr gespannt auf seine konkreten Umsetzungspläne.

Die AfD sieht die Notwendigkeit, im Milliardenbereich Geld für die Kernforschung auszugeben. Nur dann können wir mit der internationalen Konkurrenz mithalten und nur dann werden wir sichere und saubere Kraftwerke entwickeln können, die von der Mehrheit der Deutschen angenommen werden.

Wenn Ministerpräsident Kretschmer mit diesen Investitionen jedoch erst in zehn oder fünfzehn Jahren beginnen will, ist es zu spät. Es spricht deshalb einiges dafür, dass er die Bürger einmal mehr täuscht. Er positioniert sich wie die AfD pro Kernkraftforschung, wird aber zusammen mit den Grünen das Gegenteil machen.

Kernkraft könnte bald die grünste Technologie sein. Wir wollen diese Chance nutzen. Herr Kretschmer laviert nur herum.“