Laut MDR sei bei der Ansiedlung des US-Rüstungsunternehmens Covenant in Leipzig die „Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachsen (…) ausschlaggebend“ gewesen.
Brisant: SPD-Wirtschaftsminister Dirk Panter tritt im Februar 2027 zur Oberbürgermeisterwahl in Leipzig an. Trotzdem hielt er es nicht für nötig, den Stadtrat rechtzeitig über Covenant zu informieren.
Dazu erklärt der AfD-Abgeordnete Alexander Wiesner:
„Bei Dirk Panter scheint es zwischen seinem Ministeramt und seinen persönlichen parteipolitischen Ambitionen keinerlei Trennung zu geben. Anscheinend setzt er munter das Steuergeld der Sachsen dafür ein, um sich dann im OB-Wahlkampf mit neuen Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie schmücken zu können.
Die Angelegenheit hat ein Geschmäckle. Wir fordern von Dirk Panter, dass er unverzüglich offenlegt, was die landeseigene Wirtschaftsförderung konkret unternommen hat, um Covenant nach Leipzig zu locken.
Covenant will ausschließlich für westliche Staaten Langstrecken-Flugkörper mit einer Reichweite von 1.500 Kilometern bauen. Zum Vergleich: Der hochumstrittene Taurus kommt lediglich auf 500 Kilometer. Die SPD lehnt bis heute eine Taurus-Lieferung an die Ukraine ab, damit Deutschland nicht zur Kriegspartei wird. Dirk Panter hintergeht diese Positionierung aus eigennützigen Gründen.
Statt auf schuldenfinanzierte Kriegswirtschaft umzustellen, setzt sich die AfD dafür ein, mit friedlichen Mitteln die Wirtschaft zu stärken. Wir brauchen günstige Energie, niedrige Steuern und eine gute Infrastruktur, um – ohne Kriegsgefahr – einen Wirtschaftsaufschwung in die Wege zu leiten.“

