Gemeinschaftsschule kommt – CDU knickt vor linksgrünen Koalitionspartnern ein!

Im Bildungsausschuss des Sächsischen Landtages wurde aktuell mit Stimmen der CDU-Fraktion die Einführung der Gemeinschaftsschule beschlossen.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Rolf Weigand:

„Die sächsische CDU ist von einer einst konservativen, meinungsstarken Regierungspartei zu einer „Umfallerpartei“ vor dem linksgrünen Zeitgeist geworden. Ob Kohleausstieg, Windkraft oder andere Themen, ist es nun die Bildung, die auf dem Opferstock des Machterhalts landen wird.

Wir, als AfD begrüßen durchaus das längere gemeinsame Lernen an Sachsens Schulen. Bereits am 25. Mai haben wir einen Volksentscheid zu allen vorliegenden Modellen gefordert. Unser Modell, die Technische Oberschule, soll gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse ermöglichen und zudem stärker mit der regionalen Wirtschaft zusammenarbeiten, um die Schüler auch für eine handwerkliche oder technische Berufsausbildung zu gewinnen.

Zudem wollen wir mit einer verbindlichen Notenempfehlung von 1,5 für das Gymnasium dafür sorgen, dass Abiturienten tatsächlich für ein späteres Studium gewappnet sind. Ein Bildungsweg auf einer Realschule mit gutem Abschluss ist dagegen die Voraussetzung für eine anspruchsvolle Berufsausbildung. Die AfD will damit auch endlich dem blinden Akademisierungswahn effektiv entgegenwirken.

Das von linken Parteien favorisierte und nun auch von der sächsischen CDU mitgetragene Modell der Gemeinschaftsschule wird mit seiner Gleichmacherei das Bildungsniveau an sächsischen Schulen senken. Die Leidtragenden sind dabei vor allem die leistungsschwachen Schüler, die eine besondere Förderung benötigen. Leistungsstarke Schüler werden dagegen nicht zu persönlichen Bestleistungen herausgefordert.

Mit den Stimmen der CDU besteht nun die Gefahr, dass Sachsen seine Bestplatzierungen in künftigen PISA-Studien verlieren wird. Die AfD-Fraktion wird dieses Modell bei der Abstimmung im Sächsischen Landtag ablehnen und in der finalen Plenardebatte in knapp zwei Wochen um die konservativen Stimmen der CDU-Fraktion für das Schulmodell „Technische Oberschule“ werben.“