Große Insolvenzwelle: Corona-Politik treibt Unternehmen in die Pleite

Ab Januar müssen zahlungsunfähige Unternehmen wieder ihre Insolvenz anzeigen. Experten rechnen dann mit einer großen Pleitewelle. Im abgelaufenen Jahr hatte sich bereits die Summe der ausgezahlten Insolvenzgelder in Sachsen verdoppelt. Laut ifo-Institut wird die ostdeutsche Wirtschaft im nächsten Jahr besonders unter der Coronakrise leiden.

Frank Peschel, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:

„Mit ihrer wirtschaftsfeindlichen Politik treibt die Staatsregierung massenweise Firmen in die Insolvenz. Man kann nicht auf der einen Seite eine ganze Gesellschaft und ihre Wirtschaft in ein künstliches Koma versetzen und auf der anderen Seite den Schutz der Hoch-Risikogruppen in den Altersheimen stark vernachlässigen. Besonders in Sachsen grassiert aber das Virus in den Pflegeheimen und ein Großteil der Corona-Toten stammt von hier.

Die Corona-Politik der Regierung hat riesige Kollateralschäden in der Wirtschaft angerichtet und es dabei nicht einmal geschafft, die Zahl der Toten gering zu halten. Aktuell berichtet BILD, dass es in Deutschland sogar mehr Corona-Tote pro eine Million Einwohner gibt als in Schweden. Dabei haben die Schweden auf einen Lockdown verzichtet und nach wie vor sind Geschäfte, Restaurants und Schulen offen.

Trotz massiven politischen Versagens gibt die Regierung so gut wie keine Fehler zu. Man fragt sich, ob die Verantwortlichen sich jemals mit kompetenten Wirtschaftsexperten unterhalten haben. Die Creditreform kritisiert z.B., dass durch die Staatshilfen sehr viele Unternehmen am Markt blieben, die unabhängig von der Corona-Krise eigentlich nicht mehr überlebensfähig seien. Es sind viele ‚Zombie-Unternehmen‘ entstanden, die im Wirtschaftskreislauf großen Schaden anrichten.“