Impfbrief für eine Million Euro: Fragwürdige Eigenwerbung des Ministerpräsidenten

Aktuell erhalten alle Sachsen über 60 einen Brief von CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer und SPD-Sozialministerin Petra Köpping. Darin steht die Bitte, die Bürger sollen sich schnell boostern lassen. Nach Recherchen der AfD-Fraktion hat dieser Brief knapp eine Million Euro gekostet.

Holger Hentschel, AfD-Landtagsabgeordneter, erklärt dazu:

„Die Bürger werden bereits seit einem Jahr täglich durch die Medien mit Informationen zur Impfung zugeschüttet. Jeder sollte sich inzwischen selbst eine Meinung gebildet haben, ob er den neuartigen Impfstoffen vertraut oder die Nebenwirkungen fürchtet. Diese individuelle Abwägung gilt es zu respektieren. Deshalb ist es sehr fragwürdig, wenn der Ministerpräsident fast eine Million Euro Steuergeld für diesen Werbebrief ausgibt. Das erscheint mir billige Eigenwerbung zu sein.

Zumal in dem Brief nicht einmal die Vor- und Nachteile der Booster-Impfung sowie die möglichen Nebenwirkungen sachlich aufgeführt werden. Aktuell berichtet die WELT, das es sich um keine Impfung, sondern eine Gentherapie handle. Die neuartigen ‚Impfstoffe‘ hätten immer noch keine klassische Zulassung in Europa und die Hersteller seien seit dem letzten Sommer im Verzug, in Studien die Gefahrlosigkeit ihres Produktes nachzuweisen.

Von daher ist es geradezu fahrlässig von Herrn Kretschmer, die umstrittenen ‚Impfstoffe‘ zu bewerben und Kritiker zu diffamieren.“