Leid durch Tierversuche: AfD fordert Erforschung alternativer Methoden

Eine Anfrage der Linken ergab, dass in Sachsen innerhalb von fünf Jahren 550.338 Tierversuche durchgeführt werden (7/7591). So wurden innerhalb von fünf Jahren u.a. 217 Katzen, 335 Hunde, 258 Meerschweinchen, 1.103 Goldhamster, 220 Pferde und 100 Affen für Versuche verwendet. Wie viel Tiere gestorben sind, wurde nicht erfasst.

Bereits 2017 hatte die AfD-Fraktion beantragt, das Leiden der Tiere zu verringern und alternative Methoden zu erforschen (6/9177).

Thomas Prantl, tierschutzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:

„Die Zahlen belegen, wie wichtig unser Antrag weiterhin ist. Bei vielen Tierarten ist sogar ein Anstieg der Laborversuche zu verzeichnen. Offenbar steht das Leid der Versuchstiere bei der Staatsregierung weit hinten auf der Prioritätenliste. Aber nicht nur die regierenden Parteien stimmten damals gegen unseren Antrag, auch die Linken lehnten ihn ab.

Diese Blockade-Haltung muss ein Ende haben. Es dürfen keine Tiere mehr unnötig im Labor für die Erforschung neuer Medikamente und Behandlungsmethoden gequält werden. Zu Tierversuchen gibt es bereits zahlreiche Alternativen, z.B. die In-vitro-Diagnostik, Computersimulationen sowie in die Verwendung von Zell- und Gewebekulturen. Wir werden weiterhin die Verwendung alternativer Methoden einfordern.“