Rettet das „Klein-Erzgebirge“!

Der berühmteste Miniaturpark Sachsens, das „Klein-Erzgebirge“ in Oederan, musste Insolvenz anmelden. Die vielen ehrenamtlichen Leistungen würden von staatlicher Seite kaum unterstützt, klagte der Betreiber in der „Freien Presse“. Der dazugehörige Verein sei an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit.
 
Thomas Kirste, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:
 
„Das Klein-Erzgebirge muss unbedingt erhalten bleiben und für die Zukunft attraktiv aufgestellt werden. Es ist ein lebendiges Zeugnis unserer Kultur und die ganze Region wurde erst kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ich erwarte von der Staatsregierung, dass Heimatvereine endlich eine höhere Förderung erhalten und der Miniaturpark so überleben kann.
 
Ich halte die einseitige Praxis der Kulturförderung in Sachsen generell für äußerst fragwürdig. Wie meine Anfrage (Drs. 7/4907) erst kürzlich zeigte, speist die Regierung Heimatvereine mit gerade einmal 107.000 Euro ab. Indes fließen für ideologische Projekte, bei denen sich häufig Linksradikale engagieren, zig Millionen. Hier müssen wir über die Prioritäten sprechen, die von der CDU-geführten Staatsregierung falsch gesetzt wurden.
 
Ein kultureller Anziehungspunkt, den früher über 200.000 Gäste jährlich ansteuerten, bedarf der intensiven Pflege. Dies mit Steuergeld zu unterstützen, erscheint mir richtig. Es ist hier besser aufgehoben, als bei dubiosen Vereinen, aus deren Umfeld Gewaltaktionen erfolgen.“