Dual-Fluid-Reaktor: Deutsche Erfinder werden nach Kanada vertrieben

Die deutschen Erfinder des Dual-Fluid-Kernreaktors werden mit ihrem Unternehmen nach Kanada auswandern. Auf der Firmenwebsite heißt es zur Begründung, dass die kanadische Regierung Kernkraft als Zukunftstechnologie schätze. Der Förderung kleiner modularer Reaktoren stehe in dem nordamerikanischen Land nichts mehr im Wege.

In ihrer Heimat sahen die Entwickler der bahnbrechenden Energieerzeugung offensichtlich keine Chance mehr. Obwohl der neue Reaktor sogar radioaktive Rückstände zu Energie verarbeiten kann, bleibt es bei den ideologischen Vorurteilen gegenüber der Kernkraft in Deutschland.

„Die AfD wird sich weiter dafür einsetzen, dass die Kernforschung in Sachsen wieder aufgenommen wird“, erklärt der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Jan Zwerg. „Kernkraftwerke haben das Potential, umweltfreundlich und preiswert Strom zu erzeugen. Da es keine bezahlbaren Speicher gibt, ist die Energiewende auf der Basis von Sonne und Wind zum Scheitern verurteilt. Wir müssen uns daher darum bemühen, innovative Unternehmen wie Dual Fluid in Deutschland zu halten und sie mit eigenen Forschungsanstrengungen und besseren Rahmenbedingungen zu unterstützen.“