Sinnloses Wildschwein-Massaker in Moritzburg verhindern!

Als Maßnahme gegen die sich auch in Sachsen ausbreitende Afrikanische Schweinepest sollen nun auch 19 im Wildgehege Moritzburg lebende Wildschweine getötet werden. Gegen diese Massentötung im Gatter hat sich nun auch eine Bürgerbewegung gegründet.

Dazu erklärt der jagdpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Rene Hein:

„Das geplante Massaker im Wildgehege ist zu der ansonsten wichtigen und wirksamen Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sinnlos. Es muss verhindert werden! Bei der geplanten Maßnahme handelt es sich um eine verwerfliche Tötung von Gattertieren. Die Wildschweine in Moritzburg sind als eine Art Zootiere zu betrachten, die vom pestbetroffenen Wildbestand isoliert leben.

Moritzburg liegt zudem nicht in der von der Pest betroffenen Kernzone. Der Schweinebestand könnte unter eine Art Quarantäne gestellt werden. Das heißt, eine weitere Sicherung der Anlage gegen Berührungen mit freilebendem Wildbestand ist ohne weiteres möglich, um gänzlich auf Nummer sicher zu gehen.

Die AfD-Fraktion hat im Landtag eine Abschussprämie für frei lebende Wildschweine gefordert. Der Abschuss von zooähnlich gehaltenen und damit sicherem Wild-Bestand gehört jedoch nicht dazu.

Das Wildgehege in Moritzburg erfreut sich bei Familien mit Kindern großer Beliebtheit. Vor allem Kindern die Natur nahezubringen, ist ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört auch, künftig die Lebensweise von Wildschweinen zu zeigen.“