📬 Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬
Liebe Freunde, liebe Leser,
um die erneuerbaren Energien anzupreisen, hieß es lange: „Die Sonne schickt keine Rechnung!“
Nun haben wir Hochsommer und es stellt sich heraus, dass diese Aussage gleich in dreierlei Hinsicht eine Propaganda-Lüge war.
In dieser Woche haben sich die Strompreise teilweise verzehnfacht. Eine Megawattstunde kostete in Deutschland bis zu 750 Euro und in Belgien sogar über 1.000 Euro. Normal sind 60 bis 80 Euro.
Wie kann das sein?
Die Befürworter der sogenannten „erneuerbaren Energien“ hatten bisher lediglich zugegeben, dass es im Winter zu sogenannten „Dunkelflauten“ kommen könne. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, müssen andere Kraftwerke einspringen. Die Strompreise klettern in solchen „Dunkelflauten“ auf rund 400 Euro.
Was CDU-Politiker wie Michael Kretschmer genauso wie seine linken Helfershelfer jedoch entweder bewusst unterschlagen haben oder nicht wussten, ist, dass es auch „Hitzeflauten“ gibt, die – gemessen am Strompreis – noch viel schlimmer sind.
In einer Hitzeflaute stehen die Windräder still. In den Abendstunden fällt nun auch noch der Solarstrom weg. Deshalb müssen für wenige Stunden teure Gaskraftwerke angefeuert werden. Im Sommer werden zudem auch viele Kohle- und Gaskraftwerke standardmäßig gewartet und können nicht einspringen. Das treibt den Strompreis noch höher.
Zugleich gibt es einen ununterbrochenen Kühlungsbedarf nicht nur für die Klimaanlage im Eigenheim, sondern vor allem für Rechenzentren, für Industriebetriebe und für die Lebensmittelbranche, um nur drei Beispiele zu nennen.
Auch Solaranlagen bereiten übrigens bei Hitze Probleme: Sie sind für Temperaturen von 25 Grad Celsius ausgelegt. Aktuell werden sie aber bis zu 70 Grad Celsius heiß. Dadurch verlieren sie bis zu 30 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit.
Trotzdem erzeugen sie tagsüber mehr als genug Strom. Es entsteht dabei jedoch zur Mittagszeit so viel überschüssiger Strom, dass „Entsorgungsgebühren“ dafür anfallen.
Während wir abends also bis zu 750 Euro pro Megawattstunde bezahlen müssen, um Strom zu erhalten, müssen wir tagsüber bis zu 500 Euro pro Megawattstunde aufbringen, damit uns jemand den überschüssigen Strom abnimmt.
Eine Lösung dieser ganzen Probleme ist kaum möglich: Energieunternehmen flehen derzeit geradezu panisch ihre Kunden an, energieintensive Prozesse in die günstigen Mittagsstunden zu verlegen, damit mittags noch mehr Strom verbraucht wird, dafür aber abends weniger.
Diese „gezielte Lastverschiebung“ stößt allerdings an Grenzen: Der Kühlschrank und die Kühlhäuser sollen schließlich den ganzen Tag und auch in der Nacht laufen.
Statt nun endlich zu begreifen, dass insbesondere die Windkraft ein teurer Irrweg ist, versuchen ihre Befürworter dem Desaster immer noch etwas Positives abzugewinnen. Wenigstens sei es zu keinem „Blackout“ gekommen, behaupten sie.
Das ist freilich nur die halbe Wahrheit. Denn: „Ohne Kohle- und Gaskraftwerke wäre die Stromversorgung zusammengebrochen“, berichtet die „Welt“ unter Berufung auf die Fachagentur „Montel“.
Es wird deshalb höchste Zeit, mit allen naiven Annahmen über angeblich kostenlosen Strom aus Sonne und Wind aufzuräumen und eine Energiepolitik auf Basis naturwissenschaftlicher und mathematischer Vernunft zu betreiben.
Die sächsische CDU sieht inzwischen ein, dass es keinen Sinn ergibt, Solaranlagen in Wälder zu bauen. Sie will jedoch weiter unsere Wälder für Windräder opfern und betreibt damit eine unfassbare Umweltzerstörung.
Windräder haben nicht nur den Nachteil, dass sie häufig stillstehen. Der Flächenbedarf ist noch weitaus gravierender:
Ein Kernkraftwerk benötigt eine Fläche von einem Quadratkilometer. Um genauso viel Strom wie dieses Kernkraftwerk zu erzeugen, brauchen Windräder eine Fläche von 400 Quadratkilometern.
Wer – wie CDU-Ministerpräsident Kretschmer – auf die aus dem Mittelalter stammende Technologie der Windmühlen setzt, der muss am Ende das ganze Land damit verspargeln: Wer Windkraft will, muss Wälder zerstören. Er muss auf landwirtschaftliche Flächen gehen und er muss den Bürgern in ländlichen Regionen Windräder vor die Haustür setzen.
Wer so etwas macht, opfert die Heimat für eine idiotische Ideologie.
Die AfD sagt deshalb: „Vernunft statt Ideologie“.
Die AfD sagt „Kernkraft statt Windkraft-Felder“.
Die AfD sagt JA zu Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Landschaftsschutz.
Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

