Gegen den Widerstand der Kammern haben sich CDU und SPD in Sachsen auf drei Tage zusätzlichen Bildungsurlaub für Arbeitnehmer verständigt. Das Thema wurde heute im Wirtschaftsausschuss behandelt.
Dazu erklärt Frank Peschel, wirtschaftspolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion:
„Das Anliegen des Bildungsurlaubs kommt für unsere Unternehmen zur absoluten Unzeit und stellt eine weitere Belastung dar. Wir müssen die Wirtschaft jedoch entlasten!
In Zeiten einer steigenden Arbeitslosigkeit und Deindustrialisierung muss alles dafür getan werden, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bekommen. Bisher haben CDU und SPD nichts unternommen, um die Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen signifikant zu verbessern.
Wir werfen der Regierung deshalb vor allem eine völlig falsche Prioritätensetzung vor. Nach einem umfassenden Bürokratie-Abbau, nach massiven Steuersenkungen und wenn es wieder günstige Energie gibt, können wir gern über Themen wie den Bildungsurlaub sprechen.“

